Das unerforschte Paarungsverhalten von Schmutzwäsche
Das Rätsel um die einzelnen Socken, habe ich bis heute nicht lösen können. Da wirft sich mir noch eine 2. Frage auf...
Wie kann es sein....?
Gestern Abend hatte ich die komplette Wäsche weggewaschen.
Bis auf ein einsames rotes T-Shirt war der Korb definitiv leer! Jetzt, gute 15 Stunden später siehts wieder genauso aus wie gestern um die selbe Zeit. Das kann unmöglich alles von Menschenhand enstanden sein!
Schmutzwäsche vermehrt sich schlimmer als Schmeissfliegen!
Woran liegt es nun? Ich bin mir sicher, das Schmutzwäsche ein Eigenleben hat.
Hier und da taucht auch gerne mal mir unbeklannte Wäsche zwischen der mir bekannten auf.
Klar mag man denken, dass diese dann den Freunden meiner eigenen Brut zuzuordnen wäre aber das erklärt nicht annähernd die permanent ansteigende Menge!
Frage ich wie vorhin.... höre ich, O-Ton Sohn: „Ich habe schon seid 2 Tagen keine Wäsche mehr hingelegt!“
- Gedanke 1... Ferkel, hortest die wieder unterm Bett?
- Gedanke 2... Wer trägt hier noch Konfektionsgrösse XL?
- Gedanke 3... Die schwarze Hose, in Grösse meines Sohnes, habe ich doch gestern Abend noch im sauberen Zustand in den Händen gehalten und der Bügelwäsche zugeordnet. Wurde Sie geklont? Teleportation? Hausgeist?
Ich habe nun beschlossen, den Wäschepuff nicht mehr eine Minute aus den Augen zulassen!
Sollten sich im Dunkel des Puff´s seltsame Dinge abspielen, so werde ich diese ergründen und gegebenenfalls demnächst dazu übergehen dem Waschpulver die Antibabypille beizumischen! Oder bringt es etwas die Wäsche nach Geschlechtern zu trennen? Quasi eine natürliche Art der Verhütung, zur Vermeidung unnötiger Wäscheberge! Die Hose = weiblich, der Pulli = männlich, nicht geschlechtsspezifisch zuzuordenende Dinge, wie das Hemd müssten dann sofort gewaschen werden, nicht das sie zwittrige Eigenschaften an den Tag legen und gar zur Selbstbefruchtung fähig sind.... Macht es vllt. Sinn, zur Dezimierung der Wäscheberge anzuordenen, Kleidungsstücke beidseitig zu tragen? Jede Seite einen Tag... Früher hatte man kein Problem damit, jede Seite eine Woche zu tragen... heute sind 12 Stunden unangemessen lang! Wäre das zuviel verlangt? Zumal es zeitweise ja sogar Mode war, die Nähte nach aussen zu tragen! Desweiteren werde ich darauf acht geben wie das Verschwinden einzelner Socken mit der Vermehrung anderer Wäsche zusammenhängt. Dienen diese vielleicht als eine Art Dünger?
Dies ist ein Phänomen, welches aber ausschliesslich Körperwäsche anbelangt. Bettwäsche z.B. dagegen scheint steril zu sein und somit nicht fortpflanzungsfähig. Bettwäsche ansich scheint nicht nur unfruchtbar, sondern auch träge zu sein. Wenn ich diese, explizit bei meinem Sohn, nicht mit nahezu roher Gewalt vom Inlett reisse, läuft sie Gefahr daran festzuwachsen.
Irgendwo dran muss es liegen. Meine Kinder lügen mich doch nicht an?! Ne! Oder würden sie? Ne... Nie! Nein "sowas" tun meine Kinder nicht!
Ich leg mich jetzt nen Augenblick aufs Sofa und werde noch etwas darüber sinnieren...