Die wahre Jesus-Geschichte
Folgende kleine Geschichte bekam ich vorhin via Mail zugeschickt. Normaler Weise kopiere ich nicht aber ich habe mich so gut darüber amüsiert... also have fun ;)
Gott: Hallo Jesus!
Der kleine Jesus dreht sich um und sieht zwei Typen, einer mit Rauschebart, der in ein wallendes, weißes Gewand gekleidet war. Der andere hat große, weiße Flügel auf dem Rücken und eine fette Schriftrolle in der Hand.
Jesus: Hallo. Wer seid ihr?
Gott: Niemand weiter, ich bin Gott und das ist der Erzengel Gabriel. Sag mal, sind deine Eltern zu Hause?
Jesus: Mama, Gott will dich sprechen.
Maria: Hat er `nen Termin?
Jesus: Weiß nicht, musst du Papa fragen.
Maria: Josef, hat Gott heute einen Termin bei dir?
Josef: Nicht das ich wüsste, gestern im Tempel hat er nichts zu mir gesagt.
Maria: Jesus, lass Gott rein und bring ihm eine heiße Ziegenmilch. Wo sind eigentlich deine Brüder?
Jesus: Ich glaube die wollten zu Ali, Döner essen.
Gott tritt in die kleine Stube ein und setzt sich auf einen Holzstuhl, Gabriel stellt sich hinter ihn.
Maria kommt mit Josef rein.
Maria: Du bist Gott?
Gott: Sagt Gabriel zumindest.
Josef: Sind die Flügel echt?
Gabriel: Eigentlich nicht. Sieht aber authentischer aus.
Er nimmt die Flügel ab und stellt sie an die Wand.
Maria: Also, was wollt ihr?
Gott: Eigentlich wollen wir Jesus.
Josef: Was bietet ihr?
Maria tritt Josef auf den Fuß.
Maria: Warum?
Gabriel: Weil wir Satan eins auswischen wollen.
Gott: Genau. Ich brauche einen Sohn. Und weil Hollywood in dem Film „Dogma“ festgelegt hat, das die himmlischen Heerscharen nicht zeugungsfähig sind, muss ich mir halt anders einen zulegen.
Josef: Holly… was?
Gabriel: Unwichtig.
Maria: Und was macht ihr mit meinem Jesus?
Gott: Also zuerst verbreiten wir das Gerücht, du hättest ihn jungfräulich bekommen.
Maria schaut Josef an.
Josef schaut Maria an.
Dann prusten beide lauthals heraus.
Gott sieht Gabriel an, der zuckt mit den Schultern.
Gabriel: Ich hab dir doch gesagt, dass sie ne kleine Schlampe ist.
Gott: Ja, aber der kleine heißt Jesus und in der Bibel steht, dass er mein Sohn ist.
Maria und Josef beruhigen sich wieder.
Maria: Okay. Glaubt uns zwar eh niemand, aber was soll’s. Und weiter?
Jesus spielt derweil mit einem Kaninchen. Das Kaninchen beißt ihn.
Jesus: HimmelHerrGottRattenSakrament!
Gott runzelt die Stirn.
Gabriel: Also, zweitens Fluchen abgewöhnen.
Gott nickt.
Gott: Dann müssen wir ihn umstylen. Er braucht einen Bart und muss 30 Jahre alt sein.
Josef: Er ist doch aber erst 10.
Gott schaut Gabriel fragend an.
Gabriel: Ich kenne den Harry im Standesamt. Der stellt ihm ne neue Geburtsurkunde aus.
Gott: Das wäre gebongt.
Gabriel: Dann muss er die Pharisäer wahnsinnig machen. Und er muss lernen Steinen auszuweichen.
Josef: Hä?
Gott (räuspert sich, flüstert dann zu Gabriel): Du bist für die Drecksarbeit zuständig.
Gabriel grummelt.
Gabriel: Nun ja, sie werden ihn mit Steinen bewerfen und am Schluss wird er gekreuzigt.
Maria: Na das macht nichts, das kennt er schon.
Josef: Er hat sein eigenes Kreuz im Zimmer, wenn er unartig ist, muss er dran. Kann er ja gleich seins mitnehmen oder?
Gott und Gabriel schütteln nur den Kopf.
Maria: Was muss er denn so machen?
Gott: Nicht viel, den Leuten Flöhe in die Ohren setzen, Wasser zu Wein machen…
Josef: Geil.
Maria tritt Josef wieder auf den Fuß.
Gabriel: Und er muss mit Nutten rummachen.
Josef: Darf ich auch?
Maria tritt Josef vors Scheinbein.
Jesus: Mama, was sind Nutten?
Maria: Das sind Vollzeitblümchen, mein Junge.
Jesus: Und ich bin die Biene?
Maria: Willst du jetzt schon ans Kreuz?
Jesus schmollt.
Gott: Willst du nen Lutscher?
Jesus schmollt nicht mehr.
Gabriel: Gut, sind wir uns einig?
Maria: Moment, was kriegen wir?
Gott: Also du wirst irgendwann vom Papst zur Mutter Gottes gemacht.
Gott schaut Gabriel an.
Gabriel schaut Gott an.
Beide prusten lauthals los.
Gabriel (kichernd): Wir schicken außerdem noch so ein paar Fusselhelme vorbei, die bringen Geschenke.
Gott: Ja, Mhyrre und Weihrauch und so.
Josef: Cool, Visionen.
Gott (holt eine Crackpfeife raus): Willste nen Zug?
Gabriel (knufft Gott in die Seite): Falsche Zeit.
Gott schaut traurig drein, steckt die Pfeife wieder weg.
Gabriel: Okay, hier ist der Vertrag, ihr müsst nur eure Zeichen machen.
Maria und Josef setzen ihre Willis unter den Kontrakt.
Gott: Juhuu, jetzt kann Satan was erleben. Mein Sohn wird der Erlöser sein.
Gabriel: Erlöser von was?
Gott: Na, Sünden und so.
Gott schaut Gabriel an.
Gabriel schaut Gott an.
Beide krümmen sich vor lachen.
Plötzlich eine Rauchwolke und ein Knall. Satan steht im Schlafanzug, Schluffen und Ohrenwärmern im Raum.
Satan: Konspirative Treffen? Ich sags der Stasi.
Gabriel: Falsche Zeit.
Satan (deutet auf den Vertrag): Was ist das?
Gott (kichert): Der Vertrag über die Lieferung eines Erlösers.
Satan: Das könnt ihr nicht machen.
Gabriel: Ach was, ist doch lustig, du musst dir halt was dagegen einfallen lassen.
Satan: Und was?
Gott: Nebenan wohnt Judas Iskariot.
Satan: Ah, danke. Trotzdem hättet ihr was sagen können.
Gabriel (klopft Satan kameradschaftlich auf die Schulter): Aber dann wäre doch die Überraschung weg, schließlich ist Weihnachten.
Gott: Ho ho ho.
Alle drei lachen laut.
Satan: Na gut. Ich gebe Euch ungefähr 1875 Jahre. Dann kommt Aleister Crowley auf die Welt, mein Messias.
Maria: Und was machen wir nun?
Satan schaut Josef an, der grinst.
Beide packen sich Maria und verschwinden im Schlafzimmer.
Gabriel schaut Gott an.
Gott schaut Gabriel an.
Beide schütteln den Kopf.
Gott kramt wieder die Crackpfeife hervor.
Gott: Willste jetzt nen Zug?
Gabriel: Warum nicht.
Gott: Komm her Jesus. Hier und jetzt bekommst du deine erste Vision von einer tollen neuen Welt….
(Kurzgeschichten-Planet.de)