Auf den Zweithund gekommen oder wie vermeide ich das wachsen eines Hofes

Veröffentlicht auf von Tasha

Werde ich mich jemals ändern?
Natascha und das liebe Vieh... ich kann nicht mehr zählen, wie viele Pferde ihr Gnadenbrot bei mir bekamen. 3, 4 waren es immer zeitgleich. Der King als Schlachter mit Herz, hat es nie übers Herz gebracht, prinzipiell gesunde Pferde zu schlachten, nur weil sie etwas älter waren und somit ausgedient hatten. Wann immer er mit einem Pferdeanhänger vorgefahren kam, zuckte ich zusammen und ging in Gedanken den Platz im Stall durch.
Ebenso bei anderen "Schlachttieren" die eigentlich keine waren. Minischweine beispielsweise... "Natascha macht"
Dazu hatten wir ein Shetlandpony Namens Elvis, welches sich aber der Schafherde, die ich zum Koppeln sauber halten hielt, mehr zugehörig fühlte als zu seiner Gattung Tier. Hunde, Katzen, Enten, Hühner, Schweine... wir hatten einen kleinen Hof.
Als die Kinder grösser wurden und ich mich wieder voll dem Arbeitsleben widmete, blieb für solche "Spinnereien" keine Zeit mehr. Man liess den Tieren ihr Gnadenbrot aber es kamen keine Neuen mehr dazu. Nun aber, da wir gesundheitsmässig ans Haus gefesselt sind, dachte ich ein Hund wäre auch gerade für meinen Mister gut. Der findet die Idee soooo gut, dass er meint, ein Hund alleine sei doof! Und als ob dieses Gespräch belauscht wurde, steht quasi der nächste Hund schon vor der Türe und ich sehe gerade, wie alle Gegenwehr in mir schwindet.
Votan ist ein kleiner Teufel. Etwas über ein Jahr alt und eine Mischung aus Dobermann und Border. Er leidet, wie es bei Dobermännern so üblich ist, unter chronischer Selbstüberschätzung, mit dem Temperament eines Borders. Der Hund ist irre und eigentlich.... ganz eigentlich ist es der Hund meiner Tochter, der aber mit ihr bei ihrem Vater ist, da sie unter der Woche von dort besser zur Arbeit kommt. Der King ist auch permanent unterwegs und so habe ich die letzte Zeit schon des öfteren Pflegestelle gespielt. Da mir der kleine Kerl echt eine Spur too mutch ist, hatte ich beizeiten einen Termin zum Kastireren besorgt. Der King nun hatte den Termin verschwitzt und so tillt das Viech noch immer und ich versuche mich, wann immer es geht vor tierischen Pflegeaufgaben zu drücken.

Ein Telefonat gesten Abend

Ja...

Deine Tochter... Boooog boooog, boooog... boooogboog... booooooog...
Geht´s etwas leiser, die Leitung überschreit sich.....
Boooog boooog, boooog.....boooogboog..... booooooog...

Nach 20 Minuten verabschiedete ich mich mit den Worten ich würde das Kind anrufen, was ich dann auch tat

Na, was war wieder?
Mein Vater... Boooog boooog, boooog... boooogboog... booooooog...
Geht´s etwas leiser, die Leitung überschreit sich.....
Boooog boooog, boooog.....boooogboog..... booooooog...

Man hatte sich über die Für und Wider des Zusammenlebens auch und gerade mit Hund, in Verbindung mit dem angefangenen Arbeitsleben gestritten.
Heute früh nun klingelte erneut mein Telefon...


Votan kommt zu dir!
Äh.... aha! Nö...
Doch!
Na gut...

Ich möchte betonen, dass ich mit diesem Hund ausser zwischenzeitlicher Sittingaufgaben nichts zu tun habe. Bis jetzt!
Es ziehen nun also gleich zwei Hunde in unser Haus und so der nächste spitz kriegt, dass ich wieder "da" bin, fürchte ich mich vor mir selbst! Sollte ich vorsorglich die Reifen vom Pferdeanhänger demontieren und im alten Brunnen versenken? Wird dies wieder ein "Hof"? Ich hoffe nicht, ich suche dringend Jemanden, der mich vor mir selbst retten könnte! Ist irgendwer da draussen?
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Veröffentlicht in Lovely Familiy-Story´s

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K
Ich glaube kaum, dass es Dir gelingen wird, ohne einen neuen Tierhof auszukommen. Mit den Pferden, gut, da liesse sich schon was machen. Die Reifen ab und in den Brunnen, nein, zuviel Arbeit. Schreibe ein kleines Schild, "Preiswert zu verkaufen" und hänge es hinten dran. Solche Hänger gehen doch immer weg.Für den Rest jedoch wird es keine Rettung geben, die Dir hilft, es sei denn jemand erfindet ein neues Mittel dagegen:-)Eine angenehme Nachtruhe und lieben GrußKvelli
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