Ernsthaft betrachtet
Nur falls der Anschein entstünde, meine Familie lege mir nicht am Herzen!
Irrtum! Ich liebe jeden meiner Chaoten!
Wir sind halt eine Familie der anderen Art.
Da wäre nun erst einmal ich, als ungekröntes Oberhaupt ;)
Dann der Mister M. Der einzig wahre Mann ein meiner Seite und aufgrund seiner Erkrankung bin ich das erste Mal in meinem Leben zur "NURHAUSFRAU" mutiert. Naja, Nurhausfrau stimmt auch nicht ganz. Rechtsanwältin, Therapeutin, Pflegekraft und einiges mehr, was solcherlei Erkrankungen eben mit sich bringen.
Was nicht gänzlich ohne Gewöhnsprozess von statten geht. Ich bin von Natur aus hyperaktiv und wenn man eher nie zuhause war, ist es schwer sich nach all den Jahren komplett umzugewöhnen.
Dann wäre da der Exmann. Eine Nachbarin gab ihm vor etlichen Jahren den Namen Herr K., dies wurde auch innerfamiliär übernommen, bis die Tochter des Hauses begann ihren Vater Kaiser oder König zu rufen. Seit dem wird seine Eminenz King K. genannt. Der King hat nun meinem Wohnhaus gegenüber sein Geschäft und wir sind nach wie vor alleman eine grosse und manchmal ziemlich schräge Familie. Nichts Rosenkrieg oder ähnliches. Man trennte sich und machte auf anderer Ebene weiter.
Als nächstes wäre da der Sohn, welcher beruflich in des Vaters Fussstapfen trat, um den väterlichen Betrieb irgendwann einmal zu übernehmen. Der Sohn zog vor einiger Zeit zu seiner Liebsten. Beide haben nun einen eigenen Schlafplatz, was sie nicht daran hindert, ihren übrigen Lebensmittelpunkt in unser Heim zu verlegen.
Dann hätten wir last but least die Tochter. Ihr Bett steht im 15km entfernten Haus des Vaters, da sie von dort aus schneller und einfacher zur Arbeit kommt. Was nicht auch nicht heisst, dass es ihr bei Mutti nicht am besten schmecken würde und so haben wir hier einen netten Haufen Familie, allesamt mit eigenen Bett in ausserhäusigen Wohnraum, die jedoch irgendwie trotzdem alleman rund um die Uhr mehr oder weniger hier anzutreffen sind.
Nun fliegen hier regelmässig morgens frühst gegen 5:00 Uhr die Türen auf und die Vorhut erhält vor der Arbeit ihren Kaffee. Ist es nun so, dass meine Wenigkeit noch müde niederliegt, versorgt man sich eben alleine. Nicht selten stehe ich auf und wundere mich dann über ein Küchenchaos, welches ich dachte am Vorabend beseitigt zu haben...
Generell wird auch für alleman, inkl. Helferlein gekocht. Man muss seine Leute ja bei Laune halten.
Nebenbei ist es auch mein Job im Familienbetrieb all das zu tun, wozu andere keine Lust haben. Bürokram, alle Dinge die mit Sauberkeit zu tun haben, Telefonelse spielen, Schlüsselgirl zu jeder Tages oder Nachtzeit, welches auch gerne mal Nachts um drei aus dem Bett geklingelt wird, weil die Herren der Schöpfung beispielsweise vergassen den Schlachtkessel vorzuheizen... Mädchen für alles eben, wobei mir wahrscheinlich äusserst langweilig wäre, würde ich tatsächlich nur zuhause in der Ecke sitzen, keiner etwas schmutzig machen würde oder mich zum meckern animieren täte!
Ansonsten wird das Innere meines Hauses auch gerne für allerlei familiäre Krankenpflege betreffende Beschäftigungen genutzt. Was heissen will, egal wer krank ist, quartiert sich hier ein und jammert des Tags über nach "Oberschwester Hildegard", wie man mich allgemein auch gerne mal schimpft. Zur Zeit buhlen sowohl Tochter als auch Schwiegertochter um die Gunst meiner Pflege. Die eine hat sich bei einem Arbeitsunfall einen Nerv eingeklemmt und ist nun aufgrund der Blockade im Rücken Bewegungsunfähig, die andere bekam bei einer Knieoperation irgendwelche Schleimfalten beseitigt und die Scheibe gerade gerückt.
Das alles ist für mich nun Grund genug, dass die Herren Teilstücke des eigentlichen Aufgabengebietes des Mr. M. übernehmen zu haben. Also Dinge wie Auto reparieren, Hängeschränke aufhängen, Wasserleitungen verlegen - um bei aktuellen Beispielen zu bleiben! Und genau aus dem Grund werde ich jetzt eine Runde mackern gehen. Donnerstag ist lange her und die Spülmaschine steht immer noch rein zur Zierde in der Ecke!
Irrtum! Ich liebe jeden meiner Chaoten!
Wir sind halt eine Familie der anderen Art.
Da wäre nun erst einmal ich, als ungekröntes Oberhaupt ;)
Dann der Mister M. Der einzig wahre Mann ein meiner Seite und aufgrund seiner Erkrankung bin ich das erste Mal in meinem Leben zur "NURHAUSFRAU" mutiert. Naja, Nurhausfrau stimmt auch nicht ganz. Rechtsanwältin, Therapeutin, Pflegekraft und einiges mehr, was solcherlei Erkrankungen eben mit sich bringen.
Was nicht gänzlich ohne Gewöhnsprozess von statten geht. Ich bin von Natur aus hyperaktiv und wenn man eher nie zuhause war, ist es schwer sich nach all den Jahren komplett umzugewöhnen.
Dann wäre da der Exmann. Eine Nachbarin gab ihm vor etlichen Jahren den Namen Herr K., dies wurde auch innerfamiliär übernommen, bis die Tochter des Hauses begann ihren Vater Kaiser oder König zu rufen. Seit dem wird seine Eminenz King K. genannt. Der King hat nun meinem Wohnhaus gegenüber sein Geschäft und wir sind nach wie vor alleman eine grosse und manchmal ziemlich schräge Familie. Nichts Rosenkrieg oder ähnliches. Man trennte sich und machte auf anderer Ebene weiter.
Als nächstes wäre da der Sohn, welcher beruflich in des Vaters Fussstapfen trat, um den väterlichen Betrieb irgendwann einmal zu übernehmen. Der Sohn zog vor einiger Zeit zu seiner Liebsten. Beide haben nun einen eigenen Schlafplatz, was sie nicht daran hindert, ihren übrigen Lebensmittelpunkt in unser Heim zu verlegen.
Dann hätten wir last but least die Tochter. Ihr Bett steht im 15km entfernten Haus des Vaters, da sie von dort aus schneller und einfacher zur Arbeit kommt. Was nicht auch nicht heisst, dass es ihr bei Mutti nicht am besten schmecken würde und so haben wir hier einen netten Haufen Familie, allesamt mit eigenen Bett in ausserhäusigen Wohnraum, die jedoch irgendwie trotzdem alleman rund um die Uhr mehr oder weniger hier anzutreffen sind.
Nun fliegen hier regelmässig morgens frühst gegen 5:00 Uhr die Türen auf und die Vorhut erhält vor der Arbeit ihren Kaffee. Ist es nun so, dass meine Wenigkeit noch müde niederliegt, versorgt man sich eben alleine. Nicht selten stehe ich auf und wundere mich dann über ein Küchenchaos, welches ich dachte am Vorabend beseitigt zu haben...
Generell wird auch für alleman, inkl. Helferlein gekocht. Man muss seine Leute ja bei Laune halten.
Nebenbei ist es auch mein Job im Familienbetrieb all das zu tun, wozu andere keine Lust haben. Bürokram, alle Dinge die mit Sauberkeit zu tun haben, Telefonelse spielen, Schlüsselgirl zu jeder Tages oder Nachtzeit, welches auch gerne mal Nachts um drei aus dem Bett geklingelt wird, weil die Herren der Schöpfung beispielsweise vergassen den Schlachtkessel vorzuheizen... Mädchen für alles eben, wobei mir wahrscheinlich äusserst langweilig wäre, würde ich tatsächlich nur zuhause in der Ecke sitzen, keiner etwas schmutzig machen würde oder mich zum meckern animieren täte!
Ansonsten wird das Innere meines Hauses auch gerne für allerlei familiäre Krankenpflege betreffende Beschäftigungen genutzt. Was heissen will, egal wer krank ist, quartiert sich hier ein und jammert des Tags über nach "Oberschwester Hildegard", wie man mich allgemein auch gerne mal schimpft. Zur Zeit buhlen sowohl Tochter als auch Schwiegertochter um die Gunst meiner Pflege. Die eine hat sich bei einem Arbeitsunfall einen Nerv eingeklemmt und ist nun aufgrund der Blockade im Rücken Bewegungsunfähig, die andere bekam bei einer Knieoperation irgendwelche Schleimfalten beseitigt und die Scheibe gerade gerückt.
Das alles ist für mich nun Grund genug, dass die Herren Teilstücke des eigentlichen Aufgabengebietes des Mr. M. übernehmen zu haben. Also Dinge wie Auto reparieren, Hängeschränke aufhängen, Wasserleitungen verlegen - um bei aktuellen Beispielen zu bleiben! Und genau aus dem Grund werde ich jetzt eine Runde mackern gehen. Donnerstag ist lange her und die Spülmaschine steht immer noch rein zur Zierde in der Ecke!
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