Achtung ekelig!!!
Es gibt ja so Sachen, über die kann man nicht sofort sprechen oder schreiben, weil man sie für sich erstmal verdauen muss.Wie beispielsweise die Freundin, die zwei Wochen brauchte um ein nettes Aufwacherlebnis zu verdauen. Sie wurde wach und merkte wie ihr damals zweijähriger Sohn sie liebevoll kämmte. Sie genoss das eine Weile, bis sie die Augen öffnete und feststellte, um welche Art Bürste es sich handelte....
Die aus dem Bad, die sonst in Nähe des WC´s steht.
Oder wie die selbe Freundin noch länger brauchte um von den merkwürdigen Mohnkrümeln auf dem Frühstücksstisch zu erzählen. Was macht Frau gerne mal? Sie nimmt den Finger, drückt sie Krümel auf um diese dann von den Fingern abzulutschen. Die Grösse der Mohnkrümel erklärte sich mit der Geschmacksprobe - es waren Mäuseködel. Eine der Annehmlichkeiten, wenn man in der Wachau lebt. Mäuse haben wir hier und da auch mal aber eher mehr Frösche!
Hund sass nun gestern winselnd vor dem Schrank in der Waschküche. Er kommt seit einigen Wochen aufgrund des unausweichlichen Wachstums nicht mehr darunter und ich vermutete dort seinen Ball.
Vorab möchte ich erwähnen, dass ich eigentlich zu den sauberen Schweinchen gehöre und so die tägliche feuchte Bodenpflege zum Standartprogramm gehört. Hierbei wird unter den Möbeln nun aber nicht nach Sicht, sondern nach Gefühl gewischt.
Nichts desto Trotz greife ich auch im eigenen und sauber anmutenden Haus nicht blind irgendwo hin. Dafür haben wir zu viele achtbeinige Mitbewohner, die sich ja genre mal in so dunklen Ecken verstecken. Also nahm ich den Handfeger und suchte, so war ich wenigstens der Meinung, das unter dem Schrank vermutete Hundespielzeug. Ich fegte, spürte jedoch keinen festen Widerstand aber zum Vorschein kam etwas schrumpeliges Graues, das ich für ein Relikt persönlicher Unsauberkeit hielt. Für eine Wollmaus! Und so griff ich beherzt zu, um das Teil im Müll zu entsorgen. Sprach´s, tat´s, schrie auf und liess es fallen!
Eine mumifizierte Froschleiche!
Und ich hatte erst vor ca. zwei, drei Wochen so ein ekliges Froscherlebnis. Unser eins geht zum Rauchen in den Garten. Die Hintertüre schliesst absolut ebenerdig, frei von Absätzen oder Stufen. Ich wollte nun also raus meine Sucht befriedigen aber die Tür ging nur 10 Zenitimeter auf. Ich drückte etwas fester aber sie ging immernoch nicht weiter auf und ich war nun der Meinung, dass bestimmt der Draussenbesen umgefallen sei und sich irgendwie davor verkeilte. Also nach ich Schwung und drückte mit der Schulter dagegen und mit einem äusserst merkwürdigem Geräusch gab die Tür auch nach. Nun war es spät und somit dunkel und ich konnte nicht sehen wo das Problem war und der Besen stand brav auf seinem Platz!
Bis ich einen Schritt vortrat und auf etwas glipschigen landete. Da stand ich nun, auf einem, auf einen halben Zenitmeter zusammengequetschten, Frosch. Den habe ich unter die Türe durchgedrükt und bei einem Frosch von sonst bestimmt 4 Zentimeter Höhe, ist so ein Schlitz von einem halben Zenitmeter eine üble Geschichte!
Da er noch etwas zuckte, war ich mir nicht sicher, dass dieses mehr als nur schwerst verletzte Tier auch wirklich tot war... Was tun? Und die Ecke, Plattschaufel holen und den Gnadenstoss geben.
Ich weiss, gerade die Frauen werden jetzt denken "wie gemein" aber war auch nur noch ein Funken Leben in dem Tier, so hätte es sich nur noch etwas gequält und so hielt ich es für die bessere Idee, dem ein Ende zu bereiten, da auch aufgrund der absolut platten Körperform ein Überleben nicht möglich gewesen wäre....
Werbung