Was Frau wirklich alles für ein Paar Lieblingsschuhe tut...
Wo ich gerade beim zum Horst machen war, habe ich noch was nettes im persönlichen Fundus. Nur geht es hier um keinen Fettnapf, sondern um einen echten "Scheisshaufen"
Hier eine meine Lieblingsgeschichten, seit Jahren versuche ich nun mich selbst zu toppen. Bisher ohne Erfolg....
Also...
wir hatten Pferde für die Kinder. Diese haben bekanntlich Unterkünfte in Form von Ställen ( die Pferde, die Kinder durften ins haus ), welche hier und da auch mal gemistet werden müssen. wir lebten derzeit auf dem Altenteil eines Bauernhofes. Insofern ganz praktisch weil ich den Mist immer beim Bauern mit auf den Haufen schmeissen konnte.....
Ich hatte mir nun neue Birkis gekauft - in knallrot. die Dinger waren gerade neu auf dem Markt und somit ziemlich teuer damals. Ich liebte sie vom ersten Augenblick an, da ich sie an den Füssen trug....
Nun hatte ich diese Schuhe gerade den 2. Tag ... ich habe brav unsere Pferde gemistet und mich mit der Karre auf den Weg zum Misthaufen gemacht. Schwubs über den Deckel der Sickerkuhle geschoben und das wohl ein wenig zu schwungvoll.... jedenfalls raaaaaaaaste die Karre auf einmal nach vorne. Ich hing ja am anderen Ende der Karre, also raaaaaaste ich hinterher. Ich konnte mich gerade noch so abfangen, dass ich nicht längsliegend im Mist lande.
Wie ich die Karre dann auskippen wollte merkte ich, dass ich nicht auf festen Boden stand. Es gab unter mir nach..... und das zügig. In null komma nix stand ich bis über beide Knie, so bis ca. Mitte Oberschenkel im Mist. Ich habe mich dann nach hinten auf die Sickergrubenabdeckung fallen lassen, damit ich nicht noch tiefer in die sprichwörtliche Scheisse rutsche. So gaaaaaanz langsam habe ich meine Beine dann auch rausziehen können. nur ..... ich hatte keine Schuhe mehr an den Füssen! Meine heissgeliebten, neuen Birkis steckten noch einen Meter tief in der Kuhkacke!
Was tun?
Ich habe mich dann mal vorsichtig umgeschaut ob mich jemand beobachtet.... einmal nach links.....einmal nach rechts.... alles ok, auch vor und hinter mir schien die Luft rein zu sein. Also einmal die Ärmel hochgekrempelt und mit dem rechten Arm bis zur Schulter im Mist gewühlt... mit der anderen Hand musste ich mich dann ja abstützen... im Mist!Was nicht wirklich einfach ist, wenn der immer wieder nachgibt! Also mit rechts wühlen und links gleichzeitig aufpassen das du nicht mit Arm und Knien wieder reinrutscht.
Schwubs hatte ich dann auch den ersten gerettet.... der zweite gestaltete sich als etwas schwieriger. Ich musste eine ganze Weile wühlen bis ich den endlich zu fassen hatte und dann liess er sich nicht rausziehen, nur unter Androhung ich würde ihn dort stecken lassen, gab er dann endlich nach.
Da stand ich nun..... etwas streng im Geruch, nicht wirklich sauber aber glücklich meine nigelnagelneuen Birkis gerettet zu haben. Ich habe dann die Schuhe in die Karre gelegt und bin sockfuss und voller Kuhkacke, von oben bis unten, nachhause gegangen. Immernoch voller Hoffnung, dass mich niemand sah oder sieht. Naja, bis...
Ja, bis ich Tante Martha, die alte Bäuerin, im vorbeigehen an ihrem Küchenfenster stehen sah.... sie stand da und lachte, Opa Hans stand daneben und nickte wie ein Wackeldackel mit dem Kopf.... die hatten mich die ganze Zeit beobachtet. Wenig technitisiert, wie Bauern meistens sind, hatte ich Glück und die beiden alten Leutchen hatten keine Kamera zur Hand!
Aber grosses Kino war das, ganz grosses Kino ;)
Nachtrag:
Es war so November, was nicht unbedingt schlimm war. Der Bauer hatte auch frisch gemistet und der Mist war noch dampfend warm.
Mein Fazit daraus - gäbe es einen Gott, hätte er mich einfach nur im Mist auf die Schnauze fallen lassen....
Hier eine meine Lieblingsgeschichten, seit Jahren versuche ich nun mich selbst zu toppen. Bisher ohne Erfolg....
Also...
wir hatten Pferde für die Kinder. Diese haben bekanntlich Unterkünfte in Form von Ställen ( die Pferde, die Kinder durften ins haus ), welche hier und da auch mal gemistet werden müssen. wir lebten derzeit auf dem Altenteil eines Bauernhofes. Insofern ganz praktisch weil ich den Mist immer beim Bauern mit auf den Haufen schmeissen konnte.....
Ich hatte mir nun neue Birkis gekauft - in knallrot. die Dinger waren gerade neu auf dem Markt und somit ziemlich teuer damals. Ich liebte sie vom ersten Augenblick an, da ich sie an den Füssen trug....
Nun hatte ich diese Schuhe gerade den 2. Tag ... ich habe brav unsere Pferde gemistet und mich mit der Karre auf den Weg zum Misthaufen gemacht. Schwubs über den Deckel der Sickerkuhle geschoben und das wohl ein wenig zu schwungvoll.... jedenfalls raaaaaaaaste die Karre auf einmal nach vorne. Ich hing ja am anderen Ende der Karre, also raaaaaaste ich hinterher. Ich konnte mich gerade noch so abfangen, dass ich nicht längsliegend im Mist lande.
Wie ich die Karre dann auskippen wollte merkte ich, dass ich nicht auf festen Boden stand. Es gab unter mir nach..... und das zügig. In null komma nix stand ich bis über beide Knie, so bis ca. Mitte Oberschenkel im Mist. Ich habe mich dann nach hinten auf die Sickergrubenabdeckung fallen lassen, damit ich nicht noch tiefer in die sprichwörtliche Scheisse rutsche. So gaaaaaanz langsam habe ich meine Beine dann auch rausziehen können. nur ..... ich hatte keine Schuhe mehr an den Füssen! Meine heissgeliebten, neuen Birkis steckten noch einen Meter tief in der Kuhkacke!
Was tun?
Ich habe mich dann mal vorsichtig umgeschaut ob mich jemand beobachtet.... einmal nach links.....einmal nach rechts.... alles ok, auch vor und hinter mir schien die Luft rein zu sein. Also einmal die Ärmel hochgekrempelt und mit dem rechten Arm bis zur Schulter im Mist gewühlt... mit der anderen Hand musste ich mich dann ja abstützen... im Mist!Was nicht wirklich einfach ist, wenn der immer wieder nachgibt! Also mit rechts wühlen und links gleichzeitig aufpassen das du nicht mit Arm und Knien wieder reinrutscht.
Schwubs hatte ich dann auch den ersten gerettet.... der zweite gestaltete sich als etwas schwieriger. Ich musste eine ganze Weile wühlen bis ich den endlich zu fassen hatte und dann liess er sich nicht rausziehen, nur unter Androhung ich würde ihn dort stecken lassen, gab er dann endlich nach.
Da stand ich nun..... etwas streng im Geruch, nicht wirklich sauber aber glücklich meine nigelnagelneuen Birkis gerettet zu haben. Ich habe dann die Schuhe in die Karre gelegt und bin sockfuss und voller Kuhkacke, von oben bis unten, nachhause gegangen. Immernoch voller Hoffnung, dass mich niemand sah oder sieht. Naja, bis...
Ja, bis ich Tante Martha, die alte Bäuerin, im vorbeigehen an ihrem Küchenfenster stehen sah.... sie stand da und lachte, Opa Hans stand daneben und nickte wie ein Wackeldackel mit dem Kopf.... die hatten mich die ganze Zeit beobachtet. Wenig technitisiert, wie Bauern meistens sind, hatte ich Glück und die beiden alten Leutchen hatten keine Kamera zur Hand!
Aber grosses Kino war das, ganz grosses Kino ;)
Nachtrag:
Es war so November, was nicht unbedingt schlimm war. Der Bauer hatte auch frisch gemistet und der Mist war noch dampfend warm.
Mein Fazit daraus - gäbe es einen Gott, hätte er mich einfach nur im Mist auf die Schnauze fallen lassen....
Werbung