Gesammelte Farbkatastrophen oder Horst zum 375.

Veröffentlicht auf von Tasha

Natascha und Farbe oder Farben und Natascha....
Bei Menschen, die mich etwas länger kennen, entlockt dieses Zusammenspiel immer ein schadenfrohes Grinsen, ohne die neuesten Details zu kennen! Farbe? Nein....nein....nein....
Mein Familie ist nun, was das angeht, mittlerweile stressresistent. Es gibt kaum etwas, das meine Lieben farbentechnisch noch schocken könnte. Obgleich, wann immer ich einen Pinsel oder auch nur eine Farbkarte zur Hand nehme ein allgemeines Stöhnen durch das Haus zu vernehmen ist. Ebenso streng ist mir die Zurhandnahme eine Zollstocks oder Massbandes untersagt, aber das ist ein anderes Kapitel.

Nun begab es sich letztes Jahr Oktober, dass unser Badezimmer behindertenfreundlich umgebaut wurde.
Wo gehobelt wird fallen bekanntlich auch Spähne und so kam ich nicht umhin das Bad nach Fertigstellung neu streichen zu müssen. Selbst die Familie sah dies ohne Murren ein und das soll schon eine Menge heissen.

Nun hatte ich das Badezimmer gestrichen. Beziehungsweise war ich angefangen und habe es an jenem Tag nicht mehr geschafft, es auch fertig zu stellen. Jedenfalls sollte für den Tag Feierabend sein und so räumte ich notdürftig die Malutensilien zusammen. Die Eimer in die Ecke, die Abtönfarben sollten Tags drauf auch noch wieder zum Einsatz kommen und so dachte ich mir, die könnten ruhig am Wannenrand stehen bleiben um dort aus den nächsten Einsatz zu warten. Wozu das ganze in Stress ausarten lassen?
Nach getaner Arbeit dachte ich mir so, dass ein Bad wär nicht die schlechteste Idee sei, zumal man sich, wenn man durch körperliche Betätigung in Schweiss gerät,  ja auch schnell mal selbst riechen kann.
Gesagt, getan! Eine Runde einweichen... das Phänomen ist ja immer, dass die Hälfte der Farbe nicht an der Wand landet, sondern an diversen Körperteilen. Also einmal ordentlich mit der Bürste die Farbe vom Körper geschrubbelt und bis auf auf das Haupthaar sah ich wieder aus wie immer. Farbe in so langen Haaren kommt nicht wirklich gut, das muss man schonmal eine Ecke einweichen.
Sprach sie und tauchte ab. Als ich die Einweichzeit für ausreichend hielt, tauchte ich wieder auf und mir schien das Wasser absonderlich schwarz. War ich denn wirklich soooo schmutzig?

Nein!

Eine der fiesen, hinterhältigen und aggro-aggressiven Flaschen, deren Inhalt Abtönfarbe war ist in böswilligster Absicht umgekippt und lief während meines Tauchganges ungestört in mein Badewasser!

NE? DOCH!

Was sollte Natascha daraus gelernt haben? Auch wenn man keine grossen Lust mehr hat, man sollte solch bösartig veranlagte Flaschen wenigstens verschliessen, bevor man sie am Wannenrand stehen lässt...
Nun brauchte ich eine Sauna, um die Farbe aus den Poren rauszuschwitzen...

Hat Natascha daraus gelernt? To be continued...

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Veröffentlicht in Dumm gelaufen

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