Pieschkapriolen eines Wasserscheuen
Ich erwähnte schon, dass es schön ist einen Hund zu haben?
Wie lange regnet es nun durchgehend? Es müssen vier fünf Tage sein, auch wenn es mir nur unwesentlch länger vorkommt... so gefühlte Monate!
Nicht dass unser Hund nicht jedes Schlammloch mitnehmen würde aber neben dem Duschwasser, ist ihm auch Regen zuwider. Jeden Morgen nun seit eben vier, fünf Tagen das selbe Bild. Wir sind eher die Frühaufsteher, falsch! Ich bin eher der Frühaufsteher, was nicht heisst, dass ich dann auch schon fit oder gar ansprechbar wäre, nö! Also lasse ich den Hund erstmal in den Garten, obwohl lassen der falsche Ausdruck ist. Ich muss bei diesem Wetter mit, sonst geht Monseur nicht und er bleibt dann gerne mal auf der innenliegenden Seite der Tür sitzen. Ok, du wolltest einen Hund Natascha, du gehts mit. Da es ja nun nicht gerade warm ist, wickelt Frau sich zu diesem Anlass dann eine Wolldecke um die Schulter und geht dann eben mit. Geschafft, Frau draussen = Hund draussen. Er folgt ja sonst auch Schritt und Tritt. aber er bewegt bei diesem Wetter sich nicht unter der Überdachung weg. Nicht mal dann, wenn ich auf den Rasen vorgehe. Es ist nass von unten, es ist nass von oben, er will nicht.
Ich greife dann auch mal zu härteren Mitteln, nehme ihn hoch und setze ihn mitten auf den Rasen ab und was tut Hund?
Er stackst wie der Storch durch den Salat wieder zurück in Richtung trockene Überdachung. Das spielen wir einige Male hinereinander und ich kann den Hund nicht zum pullern bewegen. Egal ob ich es zehn Minuten versuche oder eine halbe Stunde, dem Herren ist kalt, dem Herren ist es zu nass, nöpö.
Irgendwann dann stelle ich mich vor ihm auf, setze den strengen Oberlehrerblick auf, erhebe den Finger und sage: "Frrrreundchen... mein lieber Freund pullerst du rein, bist du ein toter Hund!"
Kaum drinnen, noch bevor ich das Ende der Waschküche erreicht habe, setzt sich Herr Hund ab und...PULLERT!
Ok, er lebt immer noch und derelei Drohungen haben schon bei meiner Brut nichts bewirkt aber einen Versuch isset ja wert...
Nun dachte ich heute, ich bin mal so richtig schlau und foppe das Tier!
Er mag nämlich nicht nur keinen Regen, er mag auch nicht spazieren gehen. Seine Angst vor Autos erwähnte ich hier auch schon und da liegt wohl auch er Grund, was mich nun nicht davon abhält es doch mindestens 2 x täglich zu tun.
Nur eben nicht morgens um 6:30 Uhr... Er guckte auch reichlich verwirrt als ich mit dem Halsband ankam, zog den Schwanz ein und begab sich auf geraden Wege unter das Sofa. Da mein Arm zu kurz ist, nehme ich hier gerne einen Kochlöffel zur Hilfe. Nicht um ihn zu hauen, obwohl das manchmal schon ein reizvoller Gedanke wäre... nein, als Armverlängerung um ihn unter dem schützenden Sofa rauszuholen. Danach gibt er sich dann auch meist geschlagen und lässt alle weiteren Qualen über sich ergehen.
Nun heisst es rausgehen und das sieht dann wie folgt aus.
Wir haben so eine Zugleine für das Tier, die hat so gut 6 Meter meine ich. Jedenfalls gehe ich vor und Hund bleibt sitzen. Ich bin im Flur - Hund sitzt immernoch um die Ecke im Wohnzimmer und versucht den Umstand angeleint zu sein zu ignorieren. Natascha steht draussen ( ausserhalb des Hauses ) Hund sitzt immernoch zwei Ecken weiter im Wohnzimmer! Dann fange ich langsam ran ihn ranzuziehen. Ein Stück ziehen, bremse, nachziehen, bremse... bis eben diese sechs Meter aufgewickelt sind. Sicher könnte ich ihn an die kurze Leine nehmen oder raustragen aber wo bliebe denn da die persönliche Belustigung?
Wenn ich ihn dann erfolgreich um zwei Ecken und einen 4 Meter langen Flur gezogen habe, er deppert dreinschauend neben mir auf dem der oberen unser 2 Haustürstufen steht, beginnt das Spiel von vorne.
Ich gehe, Hund bleibt sitzen! Nach sechs Metern Leine ziehe ich ihn abermals Stück für Stück ran. Das Geht ungefähr die ersten 20, 30 Meter so und ich erwarte da gerade über die nasse Jahreszeit keine wirkliche Besserung.
Man sagt dem Havaneser ja nach, quasi der Einstein unter den Hunden zu sein, gelehriger noch als ein Border. Pullern = rein und trocken! Sollte dann begreifbar sein, oder? Aber so langsam befürchte ich, dass meiner da aus der Rolle fällt und auch aus seinem sonstigen verhalten schliesse ich, dass der Hund an ADS leiden muss. Wie Therapeut H. gestern sagte: "Wie son Spielzeug Auto, den ziehst du morgens auf und der flitzt bis Abends durch"
Wo war ich? Ah... Wir waren heute nun also aussergewöhnlich früh spazieren und wenn hier einer glaubt, der Hund hätte sich abgesetzt zum pullern, so irrt er! Er hatte den Weg über nichts besseres zu tun, als sich in meinem Windschatten zu verstecken und Slalom um die Regentropfen zu schleichen. Irgendwann setzte er dann ein, zwei Anstandtröpfchen auf den Duft anderer Hunde ab und das wars dann aber auch. Als wir wieder zuhause waren, ging er in die Waschküche, also zum Hintereingang und strullerte wie die letzten vier Tage auch dahin! Es ist ja nicht so, dass er quer durch Haus piescht und bis vor 4 Tagen hätte ich meinen Allerwertesten darauf verwettet, dass er nun mit seinen 4 Monaten wirklich stubenrein ist.. Aber nein, so richtig als wolle er sagen. "Da ist der Ausgang, ich weiss wo ich eigentlich hin soll aber du musst auch einsehen, dass mir das einfach zu kalt und zu nass ist Alte!"
Ich überlege meinem Hund einen gefallen zu tun und ihm ein Katzenklo zu kaufen und eben an diesem Punkt der Waschküche aufzustellen aber nicht vor Weihnachten, so lange werden wir dieses Spielchen weiter spielen, mal sehen wer gewinnt....
Wie lange regnet es nun durchgehend? Es müssen vier fünf Tage sein, auch wenn es mir nur unwesentlch länger vorkommt... so gefühlte Monate!
Nicht dass unser Hund nicht jedes Schlammloch mitnehmen würde aber neben dem Duschwasser, ist ihm auch Regen zuwider. Jeden Morgen nun seit eben vier, fünf Tagen das selbe Bild. Wir sind eher die Frühaufsteher, falsch! Ich bin eher der Frühaufsteher, was nicht heisst, dass ich dann auch schon fit oder gar ansprechbar wäre, nö! Also lasse ich den Hund erstmal in den Garten, obwohl lassen der falsche Ausdruck ist. Ich muss bei diesem Wetter mit, sonst geht Monseur nicht und er bleibt dann gerne mal auf der innenliegenden Seite der Tür sitzen. Ok, du wolltest einen Hund Natascha, du gehts mit. Da es ja nun nicht gerade warm ist, wickelt Frau sich zu diesem Anlass dann eine Wolldecke um die Schulter und geht dann eben mit. Geschafft, Frau draussen = Hund draussen. Er folgt ja sonst auch Schritt und Tritt. aber er bewegt bei diesem Wetter sich nicht unter der Überdachung weg. Nicht mal dann, wenn ich auf den Rasen vorgehe. Es ist nass von unten, es ist nass von oben, er will nicht.
Ich greife dann auch mal zu härteren Mitteln, nehme ihn hoch und setze ihn mitten auf den Rasen ab und was tut Hund?
Er stackst wie der Storch durch den Salat wieder zurück in Richtung trockene Überdachung. Das spielen wir einige Male hinereinander und ich kann den Hund nicht zum pullern bewegen. Egal ob ich es zehn Minuten versuche oder eine halbe Stunde, dem Herren ist kalt, dem Herren ist es zu nass, nöpö.
Irgendwann dann stelle ich mich vor ihm auf, setze den strengen Oberlehrerblick auf, erhebe den Finger und sage: "Frrrreundchen... mein lieber Freund pullerst du rein, bist du ein toter Hund!"
Kaum drinnen, noch bevor ich das Ende der Waschküche erreicht habe, setzt sich Herr Hund ab und...PULLERT!
Ok, er lebt immer noch und derelei Drohungen haben schon bei meiner Brut nichts bewirkt aber einen Versuch isset ja wert...
Nun dachte ich heute, ich bin mal so richtig schlau und foppe das Tier!
Er mag nämlich nicht nur keinen Regen, er mag auch nicht spazieren gehen. Seine Angst vor Autos erwähnte ich hier auch schon und da liegt wohl auch er Grund, was mich nun nicht davon abhält es doch mindestens 2 x täglich zu tun.
Nur eben nicht morgens um 6:30 Uhr... Er guckte auch reichlich verwirrt als ich mit dem Halsband ankam, zog den Schwanz ein und begab sich auf geraden Wege unter das Sofa. Da mein Arm zu kurz ist, nehme ich hier gerne einen Kochlöffel zur Hilfe. Nicht um ihn zu hauen, obwohl das manchmal schon ein reizvoller Gedanke wäre... nein, als Armverlängerung um ihn unter dem schützenden Sofa rauszuholen. Danach gibt er sich dann auch meist geschlagen und lässt alle weiteren Qualen über sich ergehen.
Nun heisst es rausgehen und das sieht dann wie folgt aus.
Wir haben so eine Zugleine für das Tier, die hat so gut 6 Meter meine ich. Jedenfalls gehe ich vor und Hund bleibt sitzen. Ich bin im Flur - Hund sitzt immernoch um die Ecke im Wohnzimmer und versucht den Umstand angeleint zu sein zu ignorieren. Natascha steht draussen ( ausserhalb des Hauses ) Hund sitzt immernoch zwei Ecken weiter im Wohnzimmer! Dann fange ich langsam ran ihn ranzuziehen. Ein Stück ziehen, bremse, nachziehen, bremse... bis eben diese sechs Meter aufgewickelt sind. Sicher könnte ich ihn an die kurze Leine nehmen oder raustragen aber wo bliebe denn da die persönliche Belustigung?
Wenn ich ihn dann erfolgreich um zwei Ecken und einen 4 Meter langen Flur gezogen habe, er deppert dreinschauend neben mir auf dem der oberen unser 2 Haustürstufen steht, beginnt das Spiel von vorne.
Ich gehe, Hund bleibt sitzen! Nach sechs Metern Leine ziehe ich ihn abermals Stück für Stück ran. Das Geht ungefähr die ersten 20, 30 Meter so und ich erwarte da gerade über die nasse Jahreszeit keine wirkliche Besserung.
Man sagt dem Havaneser ja nach, quasi der Einstein unter den Hunden zu sein, gelehriger noch als ein Border. Pullern = rein und trocken! Sollte dann begreifbar sein, oder? Aber so langsam befürchte ich, dass meiner da aus der Rolle fällt und auch aus seinem sonstigen verhalten schliesse ich, dass der Hund an ADS leiden muss. Wie Therapeut H. gestern sagte: "Wie son Spielzeug Auto, den ziehst du morgens auf und der flitzt bis Abends durch"
Wo war ich? Ah... Wir waren heute nun also aussergewöhnlich früh spazieren und wenn hier einer glaubt, der Hund hätte sich abgesetzt zum pullern, so irrt er! Er hatte den Weg über nichts besseres zu tun, als sich in meinem Windschatten zu verstecken und Slalom um die Regentropfen zu schleichen. Irgendwann setzte er dann ein, zwei Anstandtröpfchen auf den Duft anderer Hunde ab und das wars dann aber auch. Als wir wieder zuhause waren, ging er in die Waschküche, also zum Hintereingang und strullerte wie die letzten vier Tage auch dahin! Es ist ja nicht so, dass er quer durch Haus piescht und bis vor 4 Tagen hätte ich meinen Allerwertesten darauf verwettet, dass er nun mit seinen 4 Monaten wirklich stubenrein ist.. Aber nein, so richtig als wolle er sagen. "Da ist der Ausgang, ich weiss wo ich eigentlich hin soll aber du musst auch einsehen, dass mir das einfach zu kalt und zu nass ist Alte!"
Ich überlege meinem Hund einen gefallen zu tun und ihm ein Katzenklo zu kaufen und eben an diesem Punkt der Waschküche aufzustellen aber nicht vor Weihnachten, so lange werden wir dieses Spielchen weiter spielen, mal sehen wer gewinnt....
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